Foto: A. Zelck / DRKS
RettungsdienstRettungs-Dienst

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Rettungsdienst

Ansprechpartner

Herr 
Markus Bär

Leiter Rettungdienst

Tel: 0 92 81 - 62 93-25
E-Mail: baer(at)kvhof.brk.de 

Rettungsdienst Hof

Der Rettungsdienst des BRK Kreisverbandes Hof steht an 365 Tagen, rund um die Uhr der Bevölkerung von Stadt und Landkreis Hof zur Verfügung. Zur flächendeckenden Versorgung stehen uns 4 Rettungswachen mit insgesamt 6 Rettungswagen, 3 Notarzteinsatzfahrzeugen und 12 Krankentransportwagen aus der öffentlichen Vorhaltung zur Verfügung. Zur Spitzenabdeckung können zusätzlich an allen Rettungswachen sogenannte Hintergrunddienste, welche freie Fahrzeuge besetzen alarmiert werden.

Momentan stehen über 90 hauptamtlich tätige Mitarbeiter/innen und über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für diese Aufgabe im Einsatzdienst.

Außerdem werden durch das BRK insgesamt 13 Helfer vor Ort (HvO) Standorte zur Verkürzung des sogenannten therapiefreien Intervalls betrieben.

Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen zu den Themenbereichen Aufgaben, Struktur, Organisation und Finanzierung des Rettungsdienstes und qualifizierten Krankentransportes in Bayern und über unsere Rettungswachen in Hof/Saale, Münchberg, Naila und Rehau.

Zu den Aufgaben des Rettungsdienstes gehören die Notfallrettung und der qualifizierte Krankentransport

Unter dem Begriff Rettungsdienst versteht man:

1. Qualifizierter Krankentransport

Beim qualifiziertem Krankentransport werden kranke Personen, die eine fachlichen Aufsicht und/oder  Behandlung während des Krankentransportes (KTP) benötigen.

In Stadt und Landkreis Hof wird die Notfallrettung und der qualifizierte Krankentransport vom BRK durchgeführt.

 

2. Notfallrettung, mit oder ohne Notarzt.

Die Notfallrettung beschäftigt sich mit der schnellstmöglichen Versorgung von akut verletzter oder erkrankter Personen. Die Rettungsassistenten und Notärzte bemühen sich um eine Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der sogenannten Vitalfunktionen. Außerdem wird die Transportfähigkeit hergestellt und der Patient mit dem Rettungswagen (RTW) in die nächstgelegen geeignete Klinik gebracht. Während des Transportes wird der Patient durch die Rettungsassistenten und evtl. auch den Notarzt versorgt. Informationen zu den Ausbildungen des nichtärztlichen Personals erhalten sie in der Rubrik Ausbildung.

Der qualifizierte Krankentransport  befördert kranke und hilfsbedürftige Personen, welche keine sofortige Notfallversorgung benötigen, allerdings einer fachlichen Betreuung und/oder Ausstattung des Krankentransportwagens (KTW) benötigen.

Dies könnte die Gabe von Sauerstoff, ein Transport mit besonderen Transportmitteln wie z. B. einer Vakuummatratze oder auch eine Überwachung der Vitalparameter z. B. des Blutdrucks sein.

Auch Patienten mit ansteckenden oder ekelerregenden Krankheiten werden durch den Rettungsdienst transportiert. Nach solchen Transporten muss eine umfangreiche Fahrzeugdesinfektion durchgeführt werden.

Eine weitere Aufgabe sind Verlegungen in Fachkliniken mit und ohne Arztbegleitung, sowie der Früh-bzw. Neugeborenen-Holdienst, welcher in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik in Hof durchgeführt wird. Dazu wird an der Klinik ein spezieller Transportinkubator, sowie eine Kinderkrankenschwester und ein Kinderarzt aufgenommen. Für weitere Transporte wird auf der Rettungswache in Hof ein zweiter Inkubator vorgehalten.

Besuchen Sie auch die offizielle Homepage des BRK Rettungsdienstes auf  

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Krankheiten kennen keine Praxisöffnungszeiten. Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Der Rettungsdienst: 112

Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes des DRK.
Foto: D. Moeller / DRK e.V.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schwere Unfälle, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

In jedem Bundesland regelt ein Landesgesetz den Rettungsdienst. Das Deutsche Rote Kreuz wirkt im Rahmen dieser landesgesetzlichen Regelungen im Rettungsdienst mit.

Über die Notrufnummer 112 erreichen Sie die örtlich zuständige Rettungsleitstelle. Diese nimmt Ihr Hilfeersuchen entgegen und alarmiert entsprechend der geschilderten Lage die erforderlichen Rettungsmittel (z.B. Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung).

Die Notaufnahmen/Rettungsstellen der Krankenhäuser

Sie ist einerseits Anlaufstelle für den Rettungsdienst und nimmt Patienten mit akut lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen auf und versorgen sie weiter. Andererseits ist die Notaufnahme/Rettungsstelle auch Anlaufstellen für Patienten die von einem anderen Arzt eingewiesen werden oder aufgrund akuter Erkrankungen oder Verletzungen ärztliche Hilfe benötigen.

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 geänderte Bezeichnung und Qualifikation der nicht-ärztlichen Mitarbeiter. Der Beruf des Rettungsassistenten wurde in die neue Berufsbezeichnung Notfallsanitäter überführt. Dieser hat gegenüber dem alten Rettungsassistenten eine drei- statt zweijährige, reformierte Ausbildung. Informationen zur Berufsausbildung „Notfallsanitäter“ bei Ihrem Kreisverband. Link zu allen Kreisverbänden.