Dr. med. Bernd Schmude – Arzt, Krebsüberlebender und Mutmacher, vom Verein „STARK gegen KREBS e. V." mit Sitz in Frankfurt, hielt in der Freimaurer Loge „Zum Morgenstern in Hof“ einen vielbeachteten Motivationsvortrag um Menschen mit einer Krebserkrankung Mut zu machen und neue Perspektiven zu entwickeln mit der Erkrankung umzugehen und aktiv die Heilungschancen zu verbessern. Auch Angehörige und Freunde erhielten hierbei Unterstützung und es ging um Prävention: Was kann ich heute tun, um morgen besser vorbereitet zu sein?
Bernd Schmude erhielt selbst 1998 die Diagnose: Mantelzell-Lymphom, eine seltene und unheilbare Krebsform im fortgeschrittenen Stadium. Die Prognose war düster: Lebenserwartung drei Jahre. Nur ein Prozent der Betroffenen überlebt langfristig. Nach einer erfolgreichen Ersttherapie kam 2000 der Rückschlag: ein Rezidiv. Es Folgten eine Hochdosis-Chemotherapie, eine Stammzellentransplantation und ein Radikaler Perspektivwechsel. „Mentale Stärke und emotionale Stabilität retteten mir das Leben“ so Bernd Schmude.
Zehn Jahre nach der letzten Therapie – 2013 – gründete er den gemeinnützigen Verein in Frankfurt. Seitdem ist er bundesweit mit Motivationsvorträgen unterwegs. 2021 wurde er mit dem „Bundesverdienstkreuz am Bande“ hierfür ausgezeichnet. Den Kontakt zu Dr. Bernd Schmude stellte Donat Sammer aus Hof her, welcher selbst in seiner Familie von der Prognose „Krebs“ betroffen war und von dem Ansatz des „Mutmachens“ im Kampf gegen den Krebs von Dr. Bernd Schmude, beeindruckt ist.
Mit seinem Motivationsvortrag „Diagnose Krebs – Mit Optimismus Leben verändern“ war Dr. Bernd Schmude nun auch in Hof zu Gast in der Freimaurerloge „Zum Morgenstern“.
Die interessierten Zuhörer stellten am Ende seines sehr emotionalen und engagierten Vortrages viele Fragen an den Redner und eine rege Diskussion entwickelte sich.
Eine Spendenbox zugunsten des Vereins „STARK gegen KREBS“ füllte sich zusehend. Davon angetan stockte Dr. Bernd Schmude den Betrag auf 3.000 Euro auf. Als Verwendungszweck sollte eine dem Vereinsziel nahekommenden Institution im Hofer Stadt- oder Landkreis sein.
Für den Vorstand der Freimaurerloge „Zum Morgenstern“, Ehren- und Altstuhl-Meister Bernd Kießling sowie dem Meister vom Stuhl, Alexander Becher, war es deshalb sehr schnell klar, wer diese Spende erhalten sollte.
Mit dem Herzenswunsch Hospizmobil des Bayerischen Kreuzes des BRK-Kreisverbandes Hof, wird die Erfüllung der Wünsche für Patienten aus dem Hospiz, aus stationären Einrichtungen, aus der Palliativstation, aus Kliniken oder aus der ambulanten Palliativ-Versorgung Wirklichkeit. Das BRK Hof organisiert mit dem Herzenswunschmobil Krankentransporte, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden.
Im Radius einer eintägigen Reise können Patienten so z. B. an Familienfeiern teilnehmen, den eigenen Garten und die ehemalige Wohnstätte oder Konzerte und Veranstaltungen besuchen. Mitfahren kann entweder ein Angehöriger oder ein ehrenamtlicher Hospizbegleiter. Für den Patienten fallen keine Kosten an, das Projekt finanziert sich aus Spendenmitteln.
Bei der Übergabe des Spendenbetrages, informierten BRK-Kreisgeschäftsführer Jörg von der Grün und Hospizmobil-Koordinatorin Anja Walther, über die vielfältigen Möglichkeiten. Sie dankten dem Verein „STARK gegen KREBS“, für dessen Engagement und die großzügigen Spende, sowie der Freimaurerloge „Zum Morgenstern" für den Tipp und die Idee, das Herzenswunsch Hospizmobil zu bedenken.
Teilnehmer bei der Übergabe von Seiten des Spenders: Alexander Becher, Meister vom Stuhl der Freimaurerloge zum Morgenstern, Bernd Kießling, Ehren- und Altstuhlmeister der Freimaurerloge zum Morgenstern, Donat Sammer, Vertreter des Vereins „STARK gegen KREBS e. V.“, Frankfurt
V.i.S.d.P.: Donat Sammer, Hof


